Willkommen im Flipped Classroom!
Dieses international bewährte Modell des aktivierenden Lernens kehrt das traditionelle Lehr‑ und Lernmodell um: Die Wissensvermittlung findet nicht mehr ausschließlich im Präsenz‑ oder Online‑Vorlesungsraum statt. Denn das Grundmaterial – meist kurze, kompakte Lernvideos – werden den Lernenden bereits vor dem eigentlichen Treffen zur Verfügung gestellt.
In ihrer Vorbereitungsphase können die Teilnehmenden das Tempo selbst bestimmen, Pausen einlegen und schwierige Stellen wiederholen.
Die eigentliche Präsenzzeit wird dann bewusst für Aktivitäten genutzt, die ein reines Zuhören nicht ermöglichen: Diskussion, Problemlösung, Rollenspiele, Peer‑Feedback und andere Formen des aktiven Lernens.
Auf diese Weise wird die kostbare gemeinsame Zeit von der reinen Wissensvermittlung hin zu Reflexion und echter Anwendung verschoben.
Besonders wertvoll für Hochschulen...
- Entlastung von überfüllten Hörsälen – Die Vorlesungszeit wird von langen Monologen befreit, sodass Dozierende mehr Raum für interaktive Formate wie Murmelgruppen, Think‑Pair‑Share oder projektbasierte Aufgaben erhalten.
- Verbesserte Lernwirksamkeit – Durch die Trennung von „Input“ (Video) und „Transfer“ (Präsenz) können Studierende das Gelernte unmittelbar anwenden, was laut Lernforschung zu tieferem Verständnis und höherer Retentionsrate führt.
- Flexibilität bei Störungen – Sollte ein Hörsaal wegen Bauarbeiten, Streiks oder pandemiebedingter Schließungen nicht verfügbar sein, bleibt das Lernmaterial online abrufbar. Der Kurs ist damit resilient gegenüber äußeren Ereignissen.
- Transparenter Lernrhythmus – Ein klar strukturierter Wochenplan (Video‑Release, Selbstlern‑Quiz, Live‑Workshop) gibt Studierenden eine verlässliche Orientierung, reduziert Prokrastination und erhöht die Vorbereitungsquote.

Transkript
... und ideal für Freelancer, Coaches und Trainer!
- Skalierbarkeit des Angebots – Das einmal produzierte Video‑Asset kann immer wieder eingesetzt werden, wodurch die reine Wissensvermittlung zu einem wiederverwendbaren Produkt wird. Der Trainer spart Reise‑ und Vorbereitungszeit und kann gleichzeitig mehr Kund:innen bedienen.
- Neues Geschäfts‑Modell – Statt das Honorar ausschließlich für die Präsenzzeit zu berechnen, lässt sich ein hybrides Preismodell etablieren: ein Basispaket für die digitalen Lernmodule plus ein Aufpreis für die begleitenden Live‑Sessions.
- Erhöhte Marktposition – Kunden schätzen Anbieter, die nicht nur Informationen liefern, sondern aktiv beim Transfer unterstützen. Der Flipped‑Ansatz signalisiert Professionalität, moderne Didaktik und ein klares Commitment zu messbaren Lernergebnissen.
- Flexibles Zeitmanagement – Die Vorbereitung erfolgt in eigenem Tempo (z. B. in den Ferien oder an freien Tagen). Die eigentlichen Live‑Termine können als kompakte, hochintensive Workshops geplant werden, die sich gut mit anderen Projekten vereinbaren lassen.

Transkript
Willkommen in unserer Transferwerkstatt!

- Früher baute man einen Onlinekurs. Und den gab es ja auch schon: „In fünf Schritten zum Flipped Classroom“ (2020-2025).
- Seit kurzem sind Onlinekurse uninteressant. Sie blieben Einbahnstraßen-Kommunikation – da kann man auch ein Buch lesen.
- Heute baut man einen aktivierenden Flipped Classroom.
Den gibt es hier nun, komplett nach neuesten Erkenntnissen erstellt. Er arbeitet selbst nach dieser Methode: wirklich geflippt!
Unsere Transferwerkstatt Flipped Classroom besteht daher aus drei Säulen:
- asynchrones Lernen per Onlinekurs
- asynchroner Austausch in der Community
- synchroner Transfer miteinander = Live-Meeting (online)

1. Onlinekurs mit Besonderheiten
Seine Lektionen folgen konsequent den inzwischen gängigen Standards dieser aktivierenden Lernmethode:
- die Videos sind gemäß dem „Sandwich-Prinzip“ eingebettet, man steigt also mit einem expliziten Fokus in die Inhalte ein und mit einer Aufgabe für die Vorbereitung auf das Live-Meeting aus,
- es gibt außer Videos auch Vertiefungen durch einen Podcast und einen weiterführenden wissenschaftlichen Impuls in jeder Lektion, und
- man kommt nicht weiter zur nächsten Lektion, wenn die Checks der bisherigen noch nicht umgesetzt sind.
Die Checks dienen dazu, dem Dozenten Anhaltspunkte für seine Vorbereitung der Live-Meetings zu geben, bei dem die Teilnehmenden ihr Lektionen-Wissen in ein Alltags-Können transformieren können.
2. Integrierte Community
Alle Teilnehmenden haben Zugriff auf ein geschütztes Forum zum Kurs, in dem Fragen zu den Videos, zu den Transfer‑Aufgaben und zu praktischen Anwendungsszenarien gestellt werden können.
Diese Community dient uns auch als wirksames „Frühwarnsystem“: Wenn mehrere Lernende ähnliche Schwierigkeiten beschreiben, wird das Thema im nächsten Live‑Meeting gezielt aufgegriffen.
Sie hat auch eine verbindende Funktion: Wir stellen uns einander vor. Alle können untereinander Kontakt knüpfen und Zusammenarbeit planen. Tipps und Tricks entstehen aus den Posts und Antworten – einfach untereinander!


3. Synchrone Präsenz‑ bzw. Live‑Meetings
Der Kurs kombiniert asynchrones Selbststudium mit synchronen Live‑Sessions.
Live vertiefen wir das bereits erarbeitete Material, klären offene Fragen und lösen gemeinsam Theorie- oder Praxisprobleme und Fallstudien. Jetzt geht es um den Transfer in den eigenen Alltag!
Der Rhythmus ist festgelegt, sodass alle wissen, wann sie sich aktiv einbringen.
Besonderheiten unserer Umsetzung
„Sandwich‑Prinzip“ als Struktur
Jede digitale Lektion folgt einem dreistufigen Aufbau:
- Teaser (obere Scheibe) – ein kurzer einleitender Text, der Neugier weckt und den Fokus des Videos definiert.
- Kern‑Content (Belag)– das eigentliche Lernvideo (oder auch mehrere, Dauer je sechs bis zehn Minuten und mit klaren Lernzielen.
- Aktivierung (untere Scheibe) – ein Mini‑Quiz oder eine Transfer‑Aufgabe, die unmittelbar nach dem Video bearbeitet wird.
Dieses Muster sorgt dafür, dass das reine Konsumieren von Inhalten in ein aktives Lernereignis übergeht.


Praxisnahe Produktions‑Tipps
Wir kümmern uns um Aufgabenblätter und Modulbeschreibungen. Und wir gestalten einen klaren Strukturplan.
Es geht auch um die Produktion: wie wir mit einem Smartphone, einem einfachen Mikrofon und kostenloser Software professionelle Lernvideos erstellen.
Der Fokus liegt dabei auf Authentizität, klarer Qualität und Verständlichkeit des Tons – nicht auf Hollywood‑Glanz.
Business‑Case‑Perspektiven für Dozenten und Coaches
Eine spezielle Lektion geht darauf ein, warum und wie das Flipped‑Modell nicht nur pädagogisch, sondern auch ökonomisch Sinn macht.
Es ergeben sich Zeit‑ und Reisekosteneinsparungen, die Skalierbarkeit des Wissens‑Assets der Lehrenden und dadurch auch ganz neue Möglichkeiten, das eigene Fachwissen wiederkehrend als nutzbares Produkt zu vermarkten.

Häufige Fragen – FAQ
Was ist bei diesem Kurskonzept anders?
Wie viel Zeit muss ich investieren?
Brauche ich teures technisches Equipment?
Was genau ist die „Transferwerkstatt“?
Wann finden die Live-Termine statt?
Wie sicher sind meine Daten, wenn ich mitmache?
Organisatorisches, Investition und Zugang
Fazit von Teilnehmenden

„Absolut hervorragend, didaktisch wertvoll und wissenschaftlich fundiert. Ich habe für mein Seminarbusiness sehr gute Anregungen erhalten, um die Lernqualität zu optimieren – auf stets aktuellem Forschungs- und Diskussionsstand.“
Prof. h.c. (P.R. of China) Dietmar Pfaff, www.infomarketing.de

„Martin Gertler is an innovative expert on new learning systems. His masterclass made me teach ,Corporate Fraud Management’ (as part of the LL.M curriculum) much more efficient and effective. I highly recommend his courses.“
Kurt Ramin, Authorized ACFE Trainer for Germany and Austria

„Gelungenes Aktivieren der Studierenden, Kontaktzeit optimal nutzen und mehr Spaß am Lehrstoff – das haben wir gemeinsam trainiert und ich konnte es in meinen Fächern nutzen. Ich empfehle es allen, die ihre Lehre verbessern wollen.“
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Erlhof,
RH Köln
