Mathe-Panik im Hörsaal?
Wie du mit Flipped Classroom Inklusion möglich machst und wie du das hier lernst
Das kennst du vermutlich auch: du schreibst eine Formel an die Tafel, drehst dich um und blickst in Gesichter, die nicht nur fragend, sondern panisch wirken.
Für Studierende mit Dyskalkulie (Rechenstörung) ist die Hochschule oft ein Spießrutenlauf. Traditionelle Vorlesungen sind für sie meist zu schnell, zu abstrakt und kognitiv überfordernd.Die Folge: Massive Mathematik-Angst, Blackouts und Studienabbrüche – oft bei eigentlich sehr begabten Menschen.
Die gute Nachricht: Du kannst das ändern. Nicht, indem du das Niveau senkst, sondern indem du die Methode änderst.
Der Flipped Classroom ist für diese Studierenden oft der einzige Weg, fachlich dranzubleiben. Aber nur, wenn du ihn handwerklich sauber umsetzt. Genau dafür habe ich das Programm der Transferwerkstatt entwickelt. Jetzt zeige ich dir, warum das Modell hilft – und an welchen drei entscheidenden Punkten ich dich in meinem Kurs fit mache, damit es gelingt.
1. Der „Overload“-Killer: asynchrone Videos
Das Problem: Menschen mit Dyskalkulie haben oft ein schnell überlastetes Arbeitsgedächtnis. Wenn du live und in Echtzeit erklärst, ist der Zug für sie abgefahren, sobald sie einmal kurz hängenbleiben.
Die Lösung: Du lagerst die Erklärungen in Videos aus.
Das Training im Kurs: Viele Dozenten denken, sie müssen 90-Minuten-Vorlesungen filmen. Bloß nicht! In meinem Kurs trainiere ich dich darauf, mikro-didaktische Einheiten zu erstellen. Du lernst, wie du komplexe Rechnungen in verdauliche 5- bis 10-Minuten-Häppchen zerlegst. Wir üben, wie du visuelle Anker setzt, die das abstrakte Denken stützen.
Das Ergebnis: Deine Studierenden können die „Pause-Taste“ drücken. Sie können zurückspulen. Sie holen sich die Kontrolle zurück.
2. Deine „Transferwerkstatt“ als Safe Space
Das Problem: In der klassischen Lehre werden Studierende oft genau dann allein gelassen, wenn es schwierig wird – bei den Hausaufgaben. Für jemanden mit Rechenangst ist das der Moment der Kapitulation.
Die Lösung: Deine Präsenzzeit wird zur Transferwerkstatt. Hier wird gerechnet, aber nicht allein.
Das Training im Kurs: Eine Transferwerkstatt zu leiten ist anders als Vortragen. In meinem Kurs zeige ich dir Methoden, wie du eine Fehlerkultur etablierst, in der falsche Ergebnisse keine Katastrophe sind, sondern der Startpunkt für Erkenntnis. Du lernst, Aufgaben-Settings zu designen, die Kooperation fördern, statt Einzelkämpfer-Stress zu erzeugen.
3. Vom Dozenten zum Lern-Coach
Das Problem: Wer unter Dyskalkulie leidet, versteckt sich oft. Im Frontalunterricht bemerkst du diese Studierenden gar nicht – bis zur durchgefallenen Klausur.
Die Lösung: Du wechselst die Seite. Weg von der Tafel („Sage on the Stage“), rein ins Geschehen („Guide on the Side“).
Das Training im Kurs: Dieser Rollenwechsel ist der schwerste Schritt. Ich trainiere dich darin, wie du Lernbegleiter wirst. Du lernst, wie du im Raum beobachtest, statt zu senden. Wie du erkennst, wo genau der Denkfehler liegt, und wie du individuell intervenierst, ohne bloßzustellen.
Du wirst sehen: Plötzlich hast du Zeit für den einzelnen Menschen. Und genau diese zwei Minuten persönliches Coaching an seinem Tisch können für einen Studierenden mit Dyskalkulie den Unterschied zwischen Abbruch und Abschluss bedeuten.
Fazit: Werde zum Ermöglicher
Inklusion an der Hochschule scheitert oft nicht am Willen, sondern am Werkzeug. Der Flipped Classroom ist dieses Werkzeug.
Wenn du lernst, deine Inhalte hirngerecht zu „flippen“ und deinen Hörsaal in eine echte Werkstatt zu verwandeln, nimmst du die Angst aus dem Raum.
Möchtest du wissen, wie du diese Videos erstellst und deine Präsenzzeit neu designst? Dann schau dir meinen Videokurs an. Lass uns Mathe für alle machbar machen.
Drei Wege, deinen Flipped Classroom zu bauen:
„old-school“: Buch
- Lesen, ein wenig verstanden. ✅
- Durchblättern, etwas suchend. 🤔
- Aber keine Antworten erhalten.❓
- Leider keine Community vorhanden. 🤨
- Auch keine Live-Meetings vorhanden. 🧐
- Weggelegt, vergessen, verstaubt. ☹️
„old-school“: Kurs
- Zuhören, schon mehr verstehen. ✅
- Durchblättern, noch mehr verstehen. ✅
- Erste Antworten gefunden. ✅
- Leider keine Community vorhanden. 🤨
- Auch keine Live-Meetings vorhanden. 🧐
- Weggeklickt, Zugang vergessen. 😑
Transferwerkstatt
- Zugehört, echt viel verstanden. ✅
- Die Aufgaben eingereicht. ✅
- In der Community angedockt. ✅
- An Live-Meetings teilgenommen. ✅
- Den eigenen Kurs strukturiert. ✅
- Die ersten Elemente fertig. 😸
